Was „dieselbe Schrift“ im Bild bedeutet
Neben dem Namen zählen Serifen, Zeichenbreite, Strichstärke, x-Höhe, Neigung und Laufweite. Unveränderte Nachbarzeichen sind die beste Referenz; wiederkehrende Formen wie O, a, M und Ziffern machen Unterschiede sichtbar.
Reihenfolge für einen guten Schriftabgleich
Schriftklasse bestimmen
Zwischen Sans Serif, Serif, Display, Handschrift und Monospace unterscheiden.
Größe und Grundlinie ausrichten
Zeichenhöhe, Stärke und Grundlinie bei 100 % mit dem Umfeld vergleichen.
Breite und Laufweite anpassen
Gesamtbreite prüfen; bei falschen Proportionen eine schmalere oder breitere Schrift wählen.
Farbe und Effekte übernehmen
Farbe von einem intakten Zeichen aufnehmen und Kontur oder Schatten nur bei Bedarf ergänzen.
Anzeichen für eine falsche Anpassung
- Der Ersatz sitzt höher oder tiefer als die Nachbarwörter.
- Die Zeichenproportionen stimmen trotz geänderter Laufweite nicht.
- Kontur oder Schatten verändert die wahrgenommene Stärke.
Häufig gestellte Fragen
Erkennt der Editor die exakte Schrift automatisch?
Nein. OCR erkennt Zeichen und Bereiche, stellt aber keine ursprüngliche Schriftdatei wieder her. Für eine exakte Wiederverwendung wird die Originalschrift benötigt.
Ersatztext typografisch abstimmen
Zuerst Form und Ausrichtung vergleichen, danach Farbe und Effekte feinjustieren.
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